Sprichwörtlich ist der Zustand der Gästetoiletten seit jeher das Aushängeschild eines Gastronomiebetriebs. Auch Gastronomen wissen das und versuchen deshalb, das Sauberkeits-Niveau möglichst hoch zu halten und für weitere Annehmlichkeiten auf dem WC zu sorgen. Dieses Bestreben verursacht beträchtliche Kosten, die nur durch legale Einnahmen zu kompensieren sind.

Aber über diese Bezahlpflicht für die WC-Nutzung im gewerblichen Umfeld wird diskutiert – teilweise sogar zivilrechtlich. Würde eine kostenlose WC-Nutzung überall gesetzlich umgesetzt, wäre der der Betrieb der WC-Anlagen ein reiner Kostenfaktor – wobei der Faktor “Sauberkeit” weiterhin eine Unbekannte bleibt.

Der Einsatz von ²Toilets löst diese Problematik auf allen Ebenen: Zum einen werden durch den geringeren Wasserverbrauch und immens reduzierten Reinigungsaufwand erhebliche Einsparungen erzielt, zum anderen kann für die gereinigte WC-Brille legal eine Gebühr erhoben werden. Der Nutzer entscheidet selbst, ob er gegen eine Service-Gebühr ein sauberes WC will oder nicht. Der Zugang ist in jedem Fall kostenlos, die frisch gereinigte Brille wird allerdings nur dann bereitgestellt, wenn die Gebühr bezahlt wurde oder der Benutzer legitimiert ist.

Die Bezahlung und Freischaltung per App und Smartphone ist zeitgemäß, einfach und komfortabel möglich. Die Abrechnung kann ohne großen Aufwand durchgeführt werden und kann je nach Einsatzort beachtliche Deckungsbeiträge generieren.

Nicht zuletzt strahlt diese Innovation auch einen sehr hohen Imagewert aus, der auf den Betreiber projiziert wird – denn er leistet einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz und bietet eine bisher unerreichte Hygiene. Es steht außer Zweifel, dass die Hygiene-Eigenschaften dieser Lösung besonders im weiblichen Teil der Bevölkerung geschätzt werden und dadurch automatisch Wettbewerbsvorteile für deren Anbieter entstehen.

Ein vorhandenes Behinderten-WC könnte eine ideale Testplattform für den Betreiber darstellen – das immer hygienische Örtchen mit Umsatzpotenzial.