Welche Folgen hätte der Einsatz von ²Toilet-WCs beispielsweise auf einem Großflughafen wir Frankfurt/Main? Wir haben ein Rechenexempel durchgeführt und dabei erstaunliche Erkenntnisse gewonnen.

Die Berechnungsbasis

Ausgehend von den Passagier- und Besucherdaten kann von einem durchschnittlichen Personenaufkommen von täglich rund 170.000 Personen ausgegangen werden. Jeder kann sich sich selbst ausrechnen, dass da die Toiletten recht häufig aufgesucht werden.

In unserem Rechenbeispiel sind wir von 100.000 WC-Spülungen pro Tag ausgegangen. Das ist eine eher zurückhaltende Einschätzung von nur 0,6 Nutzungen/Person. Bei der durchschnittlichen Verweildauer von mehreren Stunden auf einem Flughafen wäre hier ein Ansatz von 1,5 – 1,8 Nutzungen/Gast eher realistisch.

Bei jeder Spülung beträgt die durchschnittliche Wassermenge bei einem handelsüblichen WC rund 9 Liter, für den Verbrauch der ²Toilet fallen 2 Liter je Spülung an. Die Kosten für einen Kubikmeter Trinkwasser inkl. Kanalgebühr setzen wir bei einem Großabnehmer mit 3 Euro/m³ an.

Ergebnisse

Aus den 100.000 Spülungen ergibt sich ein täglicher Wasserverbrauch von 900.000 Litern mit konventionellen WCs und lediglich 200.000 Litern bei ²Toilets. Auf den Jahresverbrauch hochgerechnet sind das real 328.500 m³ gegenüber 73.000 m³ bei der ²Toilet. Ergibt eine Einsparung von 255.500 m³ Trinkwasser, also mehr als 255 Millionen Liter Trinkwasser. Und das ist eine sehr zurückhaltende Schätzung.

Die Kostenbetrachtung ist ebenso denkwürdig: Die Kosten für den Trinkwasserverbrauch reduzieren sich von knapp einer Million Euro auf € 0,22 Mio., was eine jährliche Einsparung von 766.500 € ausmacht. Demgegenüber sind die bei der ²Toilet anfallenden Stromkosten vernachlässigbar.

Die Einsparungen durch geringere Personalkosten, weniger Reinigungsmittel und Kontrollpersonal sind ein Vielfaches der Wasserersparnisse, wie unsere Recherchen und Kalkulationen zeigen. Bei Interesse an dieser Kalkulation melden Sie sich einfach über das Kontaktformular bei uns.